Blog · Literatur · Wissenskultur

Perry-Rhodan-Blog*

Expertise, Gedanken und Literaturgeschichte

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Geschichte5 min

Raumschiff Promet: Konkurrenz zu Perry Rhodan?

Die Heftromanserie „Raumschiff Promet“ entstand in den frühen 1970er Jahren und positionierte sich als actionreiche Space-Opera im Umfeld des marktdominierenden „Perry Rhodan“-Universums. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten des ursprünglichen Verlags führte der Astro-Verlag die Publikation weiter. Ein zentraler Akteur in diesem literarischen Umfeld war der ehemalige PR-Autor Kurt Brand, der nach kreativen Differenzen eigene Projekte verfolgte. Trotz deutlicher inhaltlicher Parallelen zu etablierten Werken blieb die Serie von Plagiatsklagen verschont, da genretypische Elemente juristisch kaum anfechtbar waren. Ferner beleuchtet der Beitrag die historische Entwicklung der Urheberrechte und die finanziellen Beteiligungsmodelle in der deutschen Heftroman-Branche.

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Technik5 min

Perry Rhodan Zyklen: MdI und Tarkan im Vergleich

Der vorliegende Beitrag bietet eine tiefgreifende literarische und erzähltheoretische Gegenüberstellung zweier definierender Zyklen der langlebigen Science-Fiction-Serie Perry Rhodan: "Die Meister der Insel" (MdI) und "Tarkan". Während der MdI-Zyklus aufgrund seiner ökonomischen Handlungsführung und linearen Dramaturgie als prototypische, stringente Space Opera bewertet wird, zeichnet sich der wesentlich spätere Tarkan-Zyklus durch immense kosmologische und philosophische Ambitionen aus. Die Untersuchung belegt jedoch, daß letzterer durch massive strukturelle Dissonanzen, tonale Brüche (etwa deplatzierter Slapstick) und fundamentale physikalische Logikfehler geschwächt wird. Ergänzend beleuchtet die Analyse die publikationsgeschichtlichen Herausforderungen bei der Erstellung der sogenannten Silberbände und verdeutlicht so die erzählerische Paradigmenverschiebung innerhalb der Romanserie.

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Geschichte15 min

Vergleich von Karl May und Perry Rhodan: Phänomene, Aufbau und Krisen der Unterhaltungsliteratur

Der vorliegende Text vergleicht die Unterhaltungsliteratur von Karl May mit der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan. Beide Welten nutzen strukturelle Parallelen, wie die klassische Heldenreise und Protagonisten mit einem starken moralischen Kompaß. Während die tief greifende Erinnerung der Leserschaft an diese Geschichten primär durch den aktiven, kognitiven Leseprozeß und nicht durch Verfilmungen entsteht, verzeichnet Perry Rhodan einen dramatischen Rückgang der Verkaufszahlen von ehemals 200.000 auf heute rund 60.000 wöchentliche Exemplare. Als Ursachen hierfür werden eine alternde Leserschaft, repetitive Spannungsbögen und mangelnde Innovationskraft identifiziert. Um für künftige Generationen relevant zu bleiben, muß die Literatur aktuelle existenzielle Krisen und Themen wie Künstliche Intelligenz aufgreifen und darf nicht als bloßes Mittel zur Realitätsflucht dienen.

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Literatur10 min

Perry Rhodan & Stanislaw-Lem-Club: Fanszenen nach 1990

Der vorliegende Bericht analysiert das Ausbleiben einer Wiedervereinigung der west- und mitteldeutschen Science-Fiction-Fanszenen nach 1990. Trotz des hohen Absatzes von Perry-Rhodan-Silberbänden in den neuen Bundesländern verhinderten unterschiedliche literarische Prägungen – insbesondere durch Stanislaw Lems Figur des Piloten Pirx –, differierende Clubstrukturen und verlegerische Fehlkalkulationen eine Verschmelzung der Leserschaften. Während im Westen ein oft hierarchisches und kultisches Vereinsleben dominierte, pflegten mitteldeutsche Leser eine eher kritische, sachbezogene Auseinandersetzung in Arbeitsgemeinschaften.

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Hannibal Verlag/Eigene
Geschichte5 min

Die Perry Rhodan Chronik: Eine strategische Kooperation mit dem Hannibal Verlag

Analyse der Zusammenarbeit zwischen Pabel-Moewig und dem Hannibal Verlag zur Veröffentlichung der monumentalen Perry Rhodan Chronik als Sachbuch.

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Technik8 min

Das Linsenrasterbilddruckverfahren – Die Technik hinter dem 3D-Effekt

Der vorliegende Artikel beleuchtet die technologischen und physikalischen Grundlagen des Linsenrasterbilddrucks sowie die neuesten Entwicklungen im Bereich der Gradientenindex-Linsen. Ausgehend von historischen Anwendungen, wie den berühmten 3D-Covern der Perry-Rhodan-Buchreihe, wird die refraktive Mechanik der Lentikularfolien detailliert erklärt. Ferner bietet der Text einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der industriellen Praxis und der Forschung zur additiven Fertigung von Optiken in Deutschland, welche zukünftig kompaktere und leistungsfähigere optische Systeme in der Medizintechnik, Sensorik und Telekommunikation ermöglichen wird.

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Perry Rhodan & Stanislaw-Lem-Club: Fanszenen nach 1990

Der vorliegende Bericht analysiert das Ausbleiben einer Wiedervereinigung der west- und mitteldeutschen Science-Fiction-Fanszenen nach 1990. Trotz des hohen Absatzes von Perry-Rhodan-Silberbänden in den neuen Bundesländern verhinderten unterschiedliche literarische Prägungen – insbesondere durch Stanislaw Lems Figur des Piloten Pirx –, differierende Clubstrukturen und verlegerische Fehlkalkulationen eine Verschmelzung der Leserschaften. Während im Westen ein oft hierarchisches und kultisches Vereinsleben dominierte, pflegten mitteldeutsche Leser eine eher kritische, sachbezogene Auseinandersetzung in Arbeitsgemeinschaften.

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*Unter freundlicher Genehmigung der Pabel-Moewig Verlag KG / Edel Verlagsgruppe aus Rastatt und des Hannibal Verlages aus Innsbruck in Österreich. Die bibliografischen Angaben stammen aus den offiziellen Perry-Rhodan-Silberbänden des Pabel-Moewig Verlags KG (bis Band 96) und der Edel Verlagsgruppe (ab Band 97).

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